8 KONZERTE IN 7 STÄDTEN UND EIN AUFTRITT AUF DER EXPO

Der KNABENCHOR HANNOVER reist nach China


Zum ersten Mal in seiner 60jährigen Geschichte reiste der KNABENCHOR HANNOVER in die Volksrepublik China. In der Zeit vom 25.06. bis 10.07.2010 war der Chor mit einem A-Cappella-Programm für acht Konzerte in sieben Städten Chinas unterwegs. Die Konzertreise wurde in Zusammenarbeit mit der Agentur Longstream Arts & Culture (Guangzhou) Ltd. organisiert und mit Mitteln der Klosterkammer Hannover, des Goethe-Instituts und des Landes Niedersachsen gefördert. Am 25.06. startete die 60köpfige Reisemannschaft am Flughafen Hannover-Langenhagen über München nach Peking. In Peking angekommen ging es mit dem Bus in die Innenstadt zum Hotel. Der erste Tag nach dem langen Hinflug wurde zur Akklimatisation und einem ersten kleinen Stadtspaziergang genutzt, ehe es am Abend noch eine Chorprobe im Hotel gab, denn am folgenden Tag der China-Reise (27.06.) fand das erste Konzert im National Grand Theatre statt.

Konzert im NCPA (National Center for Performing Arts)

Schon von weitem ließ der riesige Kuppelbau aus Glas, der von einer Wasserfläche umgeben war, die Größe der innenliegenden Konzertsäle erahnen. Modernste Technik und exzellente Akustik machen dieses Konzerthaus zu einem hochklassigen Aufführungsort für Musik. Der Knabenchor gastierte in einem kleineren der dort vorhandenen Konzertsäle mit 1.600 Sitzplätzen – für ein A-Cappella-Konzert eine ungewöhnliche Konzertsaalgröße. Die Qualität der Aufführungs-bedingungen ließen das Konzert zu einem sehr gelungenen musikalischem Auftakt werden. ngewohnt streng waren für die Konzertsänger die Reglementierungen hinter der Bühne. Auf keinen Fall durften Chormitglieder in den Zuschauerraum gehen, die mitgereiste Leitungsgruppe durfte nach Beginn des Konzerts die Bühne nicht betreten. Fotografieren aus dem Publikum heraus war untersagt und falls doch ein Besucher eine Kamera herausholte, wurde dieser mit einem Laserpointer angestrahlt und vom anwesenden Saalpersonal sofort zurechtgewiesen. Ein Umstand, der auch in anderen Konzertorten gängige Praxis sein sollte. Der zweite Reisetag war mit einem Besichtigungsprogramm gut gefüllt. Zunächst ging es, etwa eine Stunde entfernt von Peking, zur chinesischen Mauer. Am Nachmittag stand die Besichtigung des Olympiageländes auf dem Reiseplan. Immer wieder wurden der Chor bzw. einzelne Mitglieder von Chinesen um Fotos gebeten, was für die Chormitglieder reichlich ungewöhnlich war.

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Reisefotos von Chormitgliedern

Der KNABENCHOR HANNOVER in China
2010: EXPO in Shanghai - auf Einladung des Niedersächsichen Ministerpräsidenten geht es in die Volksrepublik China.

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