Auf der anderen Seite der Welt

Der KNABENCHOR HANNOVER in Chile


Erstmalig nach 10 Jahren ging es für den  Knabenchor Hannover auf eine Konzertreise, die in ein Land außerhalb Europas führte. Nach Konzertreisen im Jahr 2002 nach Serbien und 2005 nach Polen, lautete das Reiseziel in diesem Jahr Chile. Bereits zum dritten Mal steuerte der Knabenchor (nach 1973 und 1990) ein Reiseziel in Südamerika an. 38 Knaben im Alter von 11-14 Jahren, 20 Männerstimmen, der Chorleiter Jörg Breiding und eine Reiseleiterin starteten am Abend des 13. Augusts vom Flughafen Hannover aus. Mit Gerald Finzis „My spirit sang all day“ verabschiedete sich die Reisemannschaft von ihren Familien. Von Hannover ging es zunächst nach Zürich und von dort 17 Stunden über den Atlantik und den südamerikanischen Kontinent nach Santiago de Chile. Nach einem recht turbulenten Flug empfingen die Gebirgsketten der Anden, die bereits aus dem Flugzeug heraus zu bestaunen waren, den Chor. Aus dem Flughafengebäude herausgekommen, stimmte kalte, klare Winterluft und Sonnenschein den Chor auf die auf der Südhalbkugel vorherrschende Jahreszeit ein: Winter!

Vom europäischen Sommer in den Winter

So manche Winterjacke, die bis dahin mehr oder weniger widerwillig mitgenommen worden war, wurde nun dankbar übergezogen. Vom Flughafen aus ging es mit dem Bus zum Club Manquehue, der sich auf dem Gelände des Deutsch-Chilenischen Bundes befindet. Dort wurde der Knabenchor Hannover vom chilenischen Organisator der Reise, Carlos Diaz, begrüßt und empfangen. Reibungslos erfolgte die Verteilung auf die Gastfamilien und dorthin ging des dann erst einmal, um sich auszuruhen, zu stärken und sich mit den chilenischen Lebensgewohnheiten vertraut zu machen. Diese Zeit wurde dann auch unterschiedlich genutzt, von ersten Ausflügen in das Stadtzentrum, zum beliebten Aussichtspunkt - dem Hügel Cerro St. Cristobal -, in die nahe gelegenen Anden oder zum entspannten Kennenlernen bei chilenischem Kaffee und Kuchen in den ausgesprochen herzlichen Gastfamilien. Für Chorleiter Jörg Breiding und seine Mitarbeiter ging es am Nachmittag sogleich mit Besprechungen zum weiteren Reiseablauf, Probenzeiten und einem ersten Interviewtermin mit der deutschsprachigen Wochenzeitung „Condor“ weiter. Mit einem Kennenlernen der Mitarbeiter des Deutsch-Chilenischen Bundes und des Dirigenten Pedro Pablo Prudencio, der für die Organisation des chilenischen Orchesters zuständig war, endete der erste Tag in Santiago.

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Reisefotos von Chormitgliedern

Der KNABENCHOR HANNOVER in Chile
Über 12.000 km weit von zu Hause entfernt - Südamerika von einer seiner schönsten Seiten: Chile.

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