8 KONZERTE IN 7 STÄDTEN UND EIN AUFTRITT AUF DER EXPO

Der KNABENCHOR HANNOVER reist nach China

8 KONZERTE IN 7 STÄDTEN UND EIN AUFTRITT AUF DER EXPO
Seite 2

Am späten Nachmittag ging es dann über eine alte Einkaufsstraße Pekings zum Platz des Himmlischen Friedens, nicht ohne beim Betreten durch eine Sicherheitskontrolle geleitet zu werden. Das riesige Areal, das als größter Platz der Welt gilt, wirkte sehr beeindruckend auf die Chormitglieder, die sich während der rund 30minütigen Besichtigungszeit einen eigenen Eindruck zu verschaffen suchten.

Abendstimmung auf dem Platz des Himmlischen Friedens

Nach einer dritten Übernachtung in Peking ging es am Vormittag (28.06.) noch zu einem Besuch in die Verbotene Stadt und am späten Nachmittag zum Flughafen, um ins weiter südlich gelegene Wuhan zu reisen. Die Stadt am Yangtsekiang macht ihrem Namen „Backofen“ alle Ehre und zählt zu einer der drei heißesten Städte Chinas. Bereits am Flughafen empfing die Reisegruppe heißes, feucht-warmes Klima mit Temperaturen von 30 Grad Celsius abends um 22 Uhr. Nach einer Übernachtung gab es am nächsten Morgen einen kurzen Ausflug an das Ufer des Yangtsekiangs, bei dem das Ausmaß der Überschwemmungen als Folge der starken Regenfälle flussaufwärts deutlich zu sehen war. Das am Fluss gelegene Ufer war überschwemmt und konnte nicht betreten werden. Von der höher gelegenen, parkähnlichen und offenbar erst kurz zuvor modernisierten Anlage gab es einen Ausblick auf den ca. 3 km breiten Yangtse. Am Nachmittag ging es dann zur Probe für das abendliche Konzert in den Hubei Musiksaal. Dort angekommen machten Chorleitung und Reiseorganisation erneut Bekanntschaft mit dem strengen, hierarchischen System. Jede Änderung z.B. die Bühnenbeleuchtung, die Temperaturregelung der Klimaanlage oder das Herbeischaffen eines Notenpultes betreffend, musste von unserer chinesischen Reiseorganisation erst bei höherer Stelle angefragt werden. Die Änderung eines für deutsche Verhältnisse relativ unaufwendigen Sachverhaltes ließ dann ca. 20 min auf sich warten. Eine Erfahrung, die der Chor bzw. das Leitungsteam noch mehrmals würde machen müssen. Das Konzert begann um 20 Uhr. In dem rund 1.200 Plätze fassenden Theater hatten sich geschätzte 500 Zuschauer eingefunden.

Ungewohnte Konzertatmospähre: Popcorn, Getränke und Mobiltelefone

Für den Chor ungewohnt, kam auch noch nach Beginn des Konzertes nach den ersten Stücken immer wieder Publikum in den Saal. Getränke und der Verzehr von Popcorn gehören in China offenbar zum Konzertbesuch, wie wir auch teilweise in anderen Städten erleben konnten. Das Konzertprogramm, das aus geistlichen und weltlichen A-Cappella-Stücken bestand, wurde vom chinesischen Publikum mit Applaus bedacht. Der Informations- und CD-Verkaufstisch, der während der Pause und nach den Konzerten von Männerstimmen des Knabenchores betreut wurde, war – und das sollte sich bei allen folgenden Konzerten so fortsetzen – von zahlreichen chinesischen Konzertbesuchern umlagert. Besondere Aufmerksamkeit bekamen die Chorknaben, die sich nach dem Konzert ebenfalls am CD-Tisch einfanden. Unzähligen Foto- und Autogrammwünschen mussten die Jungen nachkommen – eine Praxis, die sie von Konzerten in Deutschland bisher nicht kannten. Am folgenden Tag (01.07.) ging es dann per Flugzeug in die südchinesische Millionenstadt Guangzhou (Kanton). Obwohl die Temperaturen nicht ganz die Spitzenwerte der Stadt Wuhan erreichten, kam hier eine noch höhere Luftfeuchtigkeit hinzu. An diesem konzertfreien Tag stand die Besichtigung des „Children’s Palace“ auf dem Reiseplan.

Freizeitbeschäftigung chinesischer Kinder

In dieser staatlichen chinesischen Einrichtung verbringen rund 100.000 Kinder und Jugendliche ihre Freizeit am Wochenende. Die Kinder können verschiedenste Kurse besuchen und den unterschiedlichsten Aktivitäten nachgehen. Das Angebot reicht von Instrumentalgruppen (klassisches Orchester, traditionelles Orchester, Blasorchester), Chören mit unterschiedlichen musikalischen Ausrichtungen, Tanz, Ballett, Schauspiel, Kursen in Malerei und bildender Kunst, Spiele, Kalligraphie-, Computer-Naturwissenschaftskursen bis hin zum Sportangebot, das Fechten, Tischtennis, Boxen, Ringen uvm. umfasst. Das weitläufige Gebäude mit eigenem Theater verfügt über fünf Stockwerke, in denen sich am Wochenende die Kinder einfinden. Die Eltern zahlen nur einen geringen Mitgliedsbeitrag für ihr Kind, das sich somit auch in seiner Freizeit nicht allzu weit vom chinesischen Staat entfernen kann.

In den Räumlichkeiten des Children’s Palace befindet sich auch das Büro der  Reiseorganisation „Longstream Arts & Culture“. Von hier aus werden die Gastspiele von ausländischen Chören und anderen Instrumentalensembles sowie auch die Tourneen chinesischer Musikgruppen nach Europa organisiert. Das Büro, das nach eigenen Angaben ein privates Unternehmen ist, verfügt über mehrere modern ausgestattete Arbeitsplätze und einen größeren, repräsentativen Konferenz- und Empfangsraum. Der Knabenchor Hannover wurde hier herzlich empfangen und jeder Sänger wurde mit einem kleinen Geschenk bedacht. Auf Monitoren lief ein Videotrailer des Knabenchores und bei diesem Besuch wurden viele Erinnerungsfotos gemacht. Der Tag endete mit einer Busrundfahrt durch das abendliche Guangzhou, das durch überbordende, farbige Beleuchtung sämtlicher Straßen, Hochhäuser, Uferpromenaden, Geschäfte, Schiffe usw. einen tiefen Eindruck auf alle Mitreisenden hinterließ. In solch einem Ausmaß hatte das noch keiner von der Reisegruppe erlebt. Der darauffolgende Freitag sollte einer der beeindruckendsten Reisetage werden. Mit dem Bus ging es von Guangzhou am Morgen in das rund zwei Stunden entfernte Heshan. Nach dem Einchecken und Mittagessen im Hotel ging es dann zum Schulzentrum von Heshan, das 5.000 Schüler besuchen und das zum Teil auch als Internat betrieben wird. Nach der Ankunft gab es zunächst einen Choraustausch mit dem Grundschul- und dem Mittelschulchor. Chorleiter Jörg Breiding erläuterte die Tradition der Knabenchöre in Deutschland und das üblicherweise gesungene Chorrepertoire, bevor er mit dem Knabenchor eine kurze Probeneinheit demonstrierte. Diese Probe wurde per Video in einen Nebenraum übertragen, in dem weitere Musiklehrer der Schule das Geschehen verfolgen konnten. Im weiteren Verlauf stellten sich dann der Grundschul- und der Mittelschulchor mit einem Lied vor. Die Chorbegegnung endete mit der gemeinsamen Probe des in China sehr bekannten Volksliedes „Mo Li Hua“, das der Knabenchor Hannover eigens für diese Reise einstudiert hatte.

"Mo Li Hua" - ein chinesisches Volkslied begeistert

Das Staunen und die Begeisterung seitens der chinesischen Gastgeber über das auf Chinesisch vorgetragene Stück waren sehr groß. Mit über 150 Sängern probte Chorleiter Jörg Breiding dann dieses Stück für das am Abend folgende Konzert auf der Freilichtbühne der Schule. Nach einer kurzen Pause begannen die Bühnenproben im amphitheaterähnlichen Freilichttheater für das abendliche Konzert unter dem Motto „Under the blue sky“. Zuvor war der Knabenchor noch mit Fächern beschenkt worden, auf denen der Kalligraphiekurs der Schule das Motto des Abends in chinesischen Schriftzeichen geschrieben hatte. Nach erfolgreichem Absolvieren der Stell- und Ansingprobe unter sehr heißen Temperaturbedingungen wurden die Chorsänger dann Zeugen des offenbar bis ins Detail durchgeplanten Eintreffens sämtlicher Schulklassen des Schulzentrums sowie der gesamten Lehrerschaft. Rund eine halbe Stunde vor Konzertbeginn begann das etwa 150 Schüler umfassende Blasorchester der Schule mit der musikalischen Einstimmung auf den Abend und alle Schüler strömten auf die Sitzreihen des Theaters. Für den Knabenchor und die anderen beiden Schulchöre, die der Chor bereits am Nachmittag getroffen hatte, waren im Innenraum direkt vor den Bühnen Stuhlreihen reserviert worden, von denen sich das Geschehen besonders gut verfolgen ließ. Gleich neben der Bühne wurde das gesamte Programm auf eine Videowand übertragen, so dass die hinteren Reihen die beiden Moderatoren, die durch den Abend führten, auch in Nahaufnahme sehen konnten.

In dem rund zweistündigen Konzert präsentierte sich der Knabenchor mit einem Querschnitt aus dem A-Cappella-Reiseprogramm, das durch einige weitere Stücke vom Grundschul- und Mittelschulchor ergänzt wurde. Höhepunkt des Abends: Das gemeinsam gesungene chinesische Volkslied „Mo Li Hua“, für das es standing ovations von den rund 5.000 anwesenden Schülern gab. In solch einem Rahmen hatte der Knabenchor Hannover auch noch nie zuvor gesungen.

Konzert vor 5000 Schülern

Die Planung und „Choreographie“ des Konzertabends war so präzise angelegt, dass an diesem Abend nichts dem Zufall überlassen wurde. Dieses Funktionieren und die Disziplin der anwesenden 3000 Schüler und aller Chorsänger, die wie auf Kommando auch noch begeisterten Beifall  spendeten, war eine absolut neue Erfahrung für den Knabenchor. Die beiden folgenden Tage der Reise waren auch wieder Reise- und Konzerttage. Am Samstag, 04.07. ging es in die nächste Stadt nach Dongguan, wo der örtliche Konzertsaal wieder ein sehr modernes und repräsentatives Gebäude war. Das rund 1.200 Sitzplätze umfassende Theater war zu gut zwei Dritteln gefüllt. Die Veranstalter entschuldigten sich mehrfach für die in ihren Augen sehr schwache Auslastung und vermuteten als Grund das am selben Abend stattfindende Fußball-Weltmeisterschaftsspiel Deutschland gegen Argentinien.

Auch hier ergab sich wieder eine Situation, in der vom Chor große Flexibilität gefragt wurde. Auf die Frage, in welchem Raum der Chor das von einem Bringdienst gelieferte Abendessen einnehmen kann, bekamen wir schließlich einen unter einem Glasdach liegenden Nebenraum in einem oberen Stockwerk liegenden Raum ohne Tische und Stühle zugewiesen, den wir zur Einnahme des Abendessens haben konnten. Da sich in diesem Raum weder Sitzgelegenheiten befanden, noch die Raumtemperaturen einen längeren Aufenthalt zuließen, wurde kurzfristig entschieden, das Abendessen vor dem Theater auf einer breit angelegten Treppe einzunehmen, da hier die Temperaturen noch am erträglichsten waren. Anerkennenswerterweise ließen sich alle Chormitglieder ohne Probleme auf diese Situation ein. Das spätere Konzert war sehr erfolgreich. Mit dem Bus ging es nach dem Konzert nach Guangzhou, wo der Chor ein anderes Hotel als beim ersten kurzen Besuch in der südchinesischen Großstadt bezog. Der Vormittag des 10. Reisetages stand zunächst zur freien Verfügung und die Chormitglieder nutzten die Zeit für eigene kleine Erkundungsspaziergänge in der Hotelumgebung. Zwischen den modernen, prächtigen Einkaufsmalls und den recht heruntergekommen wirkenden Wohngebieten der chinesischen Großstadtbewohner liegt oft nur eine viel befahrene Straße. Auf Grund der hohen Temperaturen und des schwül-heißen Klimas war ein längerer Aufenthalt außerhalb eines klimatisierten Gebäudes kaum möglich, und da am Abend wieder ein Konzert auf dem Reiseplan stand, zog es die meisten nach kurzes Zeit zurück ins Hotel. Das Konzert am Abend fand in der Xinghai Concert Hall statt, dem größten und bekanntesten Konzertsaal der Stadt Guangzhou. An der Vielzahl der ausgestellten Konzertplakate im Foyer ließ sich ersehen, welche Künstler hier bereits aufgetreten sind: die King’s Singers, der Pianist Lang Lang, der Windsbacher Knabenchor uvm. Mit einer gewissen Routine verliefen die Stell- und Ansingprobe, das Umziehen und das Abendessen.

Am folgenden Tag, an dem als einzigem Tag in der zweiten Reisewoche kein Konzert stattfand, war nochmal ein Besichtigungsprogramm vorgesehen, das die Besichtigung des Ahnentempels des Chen Clans, wo u. a. zahlreiches chinesisches Kunsthandwerk gezeigt wird, beinhaltete. Am späten Nachmittag ging es dann mit dem Bus weiter nach Shenzhen, dem südlichsten Punkt der Konzertreise in der Nähe von Hongkong.

Nach dem Frühstück im Hotel brachen einige Sänger in Kleingruppen zum Stadtspaziergang auf, der aber schnell sehr ernüchternd ausfiel. Da Shenzhen erst in den vergangenen 10 Jahren entstanden ist, reiht sich in dem nicht kleinen Stadtzentrum ein Laden mit „Billigprodukten“ an den nächsten. Kulturelles, Sehenswürdigkeiten etc. sucht man hier vergebens. Die Shenzhen Concert Hall imponierte dafür mit unglaublicher Größe, Ausstattung und architektonischer Gestalt.

Knabenchor-CDs kommen an

Das Konzert war gut besucht, und das Publikum hörte relativ ruhig den Chorstücken zu. Auch hier war das Saalpersonal, das während des Konzertes das Publikum beobachtete und z. B. fotografierende Besucher verwarnte, stets präsent. Nach dem Konzert war der Andrang am CD-Verkaufstisch wieder immens und neben dem CD-Verkauf mussten insbesondere die Knaben vielen Foto- und Autogrammwünschen nachkommen. Shenzhen ist die einzige Stadt auf der Reise, in der der Knabenchor an zwei aufeinanderfolgenden Abenden Konzerte gab.

Die örtlichen Veranstalter hatten sich etwas besonderes ausgedacht und einen Wettbewerb für Jungen und Mädchen veranstaltet, bei dem es darum ging an den beiden Konzertabenden in Shenzhen gemeinsam mit dem Knabenchor Hannover für ein Lied auf der Bühne zu stehen. So kam es, dass nach einer gemeinsamen Probe, zum Lied „Mo Li Hua“ rund 30 Jungen und Mädchen zum Knabenchor auf die Bühne kamen und dieses Lied im Konzert mit dem Knabenchor vortrugen. Am nächsten Vormittag ging es mit dem Bus zunächst aus der Stadt zum Containerhafen und von dort aus zu einer kleinen Schiffsrundfahrt, die an die Grenze zur Sonderwirtschaftszone von Hongkong führte. Die Stadt selbst bekam der Knabenchor nicht zu Gesicht, jedoch tat die frische Luft auf dem Meer allen Mitreisenden nach fast zwei Wochen ununterbrochenen Aufenthalts in chinesischen Großstädten sehr gut. Am Morgen des drittletzten Reisetages hieß es ein vorletztes Mal Kofferpacken. Mit dem Flugzeug ging es von Shenzhen nach Shanghai. In der Millionenstadt angekommen, erwartete den Chor in seinen letzten 48 Stunden der Konzertreise ein straffes Programm. Nach der Ankunft am Flughafen ging es mit dem Bus in die Innenstadt zu dem im Finanzdistrikt Pudong gelegenen zweithöchsten Gebäude, dem Jinmao Center.

Zu Besuch auf einem Wolkenkratzer

Die dort ansässige Mercedes-Benz-Filiale hatte zum VIP-Konzert mit dem Knabenchor Hannover eingeladen. Der Knabenchor präsentierte dort ein weiteres Mal das Konzertprogramm, dieses Mal in einem sehr festlichen Rahmen, allerdings in einer Art großem Kinosaal und damit in nicht idealen akustischen Bedingungen. Wiederum wurde durch die Veranstaltung von einem chinesischen Moderatorenduo geführt. Für das Publikum lagen aufwendig gestaltete Konzertprogramme aus. Nach dem Konzert durfte der Chor dann in den 88. Stock des Hochhauses mit dem Fahrstuhl fahren. Von dort ergab sich ein beeindruckender Ausblick auf das nächtlich erleuchtete Shanghai. Allein die Geschwindigkeit der Fahrstühle, die in die oberste Etage fahren, sind schon ein ungewöhnliches Erlebnis. Entsprechend groß war auch der Andrang zum Besichtigen dieses außergewöhnlichen Aussichtspunktes. Erst gegen 23.30h erreicht der Knabenchor an diesem Tag das Hotel. Der nächste Tag (09.07.), der als „Expo-Tag“  im Kalender stand, begann früh um 8 Uhr mit der Abfahrt zum Expo-Gelände. Zwei eigens vom Ticket-Verkauf im Vorfeld organisierte Reiseführer brachten den Chor bis zum Einlass durch einen der 17 Zugänge auf das Gelände. Eine unglaublich große Anzahl von Chinesen wartete bereits seit einigen Stunden auf den Öffnungsbeginn. Nach dem Einlass und der Sicherheitskontrolle ging es zuerst zum Deutschen Pavillon, bei dem ein Sonderbesichtigungstermin veranlasst worden war. Die Warteschlangen betrugen in diesen Tagen vier bis fünf Stunden, wie dem Knabenchor beim Eintritt mitgeteilt wurde.

Zum Abschluss auf die Expo

Bis zur Mittagszeit stand die Zeit auf dem Gelände zur freien Verfügung. Ab dem frühen Nachmittag begann das musikalische Programm, das der Knabenchor Hannover abwechselnd mit dem ebenfalls aus Hannover stammenden Instrumentalensemble Musica Alta Ripa gestaltete. Zahlreiche chinesische Pavillonbesucher blieben nach Verlassen der Ausstellung vor der Außenbühne stehen und verfolgten begeistert die Aufführungen. Gleichzeitig fand im Deutschen Pavillon der Niedersachsentag statt, an dem der Niedersächsische Ministerpräsident David McAllister sowie zahlreiche Wirtschaftsvertreter und Politiker anwesend waren. Den aus diesem Anlass stattfindenden abendlichen Festakt umrahmte der Knabenchor ebenfalls musikalisch und hatte im Anschluss sogar noch Gelegenheit, den Ministerpräsidenten kurz persönlich kennenzulernen. Am späten Abend ging für den Chor dann der Tag auf der Expo, der gleichzeitig auch der letzte Tag der insgesamt 15 Tage dauernden Konzertreise in die Volksrepublik war, zu Ende.

Mit dem Flugzeug ging es am 10.07. zurück nach Deutschland. Nach rund 16 Stunden Reisezeit landete der Chor am späten Samstagabend in der niedersächsischen Landeshauptstadt, wo Eltern, Angehörige und Freunde die 60köpfige Reisemannschaft in Empfang nahmen. Die Reise verlief ohne große organisatorische Zwischenfälle, niemand ist ernsthaft krank geworden, Hotels und Flüge wurden pünktlich erreicht und der Chor wurde in allen Städten, in denen er Konzerte gab, freundlich und offen empfangen. Beim chinesischen Publikum hat der Chor hoffentlich einen bleibenden Eindruck hinterlassen und als Kulturbotschafter sein Bestes gegeben. Ohne die finanzielle Unterstützung der Klosterkammer Hannover, des Goethe-Instituts und des Landes Niedersachsen, sowie der Eigenbeiträge der Reiseteilnehmer wäre diese Reise nicht möglich gewesen.

Reiseverlauf und Konzertorte

25.06.
Flug von Hannover nach Peking

27.06.
Konzert im National Grand Theatre, Peking

30.06.
Konzert im Hubei Musiksaal, Wuhan

02.07.
Chorbegegnung und Konzert, Heshan

03.07.
Konzert im Yulan Theater , Dongguan

04.07.
Konzert in der Xinghai Concert Hall, Guangzhou

06. und 07.07.
2 Konzerte in der Shenzhen Concert Hall, Shenzhen

08.07.
Konzert in der Jinmao Concert Hall, Shanghai

09.07.
drei halbstündige Konzerte und musikalische Umrahmung des Niedersachsen-Festaktes im Deutschen Pavillon auf der Expo, Shanghai

10.07.
Rückflug von Shanghai nach Hannover

Der KNABENCHOR HANNOVER in China
2010: EXPO in Shanghai - auf Einladung des Niedersächsichen Ministerpräsidenten geht es in die Volksrepublik China.

Rund um den Knabenchor

unsere Bankverbindung

CHORMAGAZIN

Zukunft sichern!

Alle Meldungen